Hammer Wochen 2026
für 100% Menschenwürde zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus
15 spannende Veranstaltungen hat das Hammer Netzwerk für rassismuskritische Arbeit in diesem Jahr für Sie im gesamten Monat März geplant, um in den Hammer Wochen gegen Rassismus zum wiederholten Mal Impulse für eine solidarische und vielfältige Stadtgesellschaft zu geben. Im Programmheft finden Sie alle geplanten Veranstaltungen und mehr.
Neben Vorträgen wie Diskriminierung 2.0: Was hat KI mit Rassismus zu tun? von Hannah Lutat am Dienstag, 17.03, Lesungen wie Unser Schmerz ist unsere Kraft mit Gamze Kubasik am 24.03. oder der Ausstellung Stopp.Zuhören.Begegnen, die den gesamten Zeitraum der Aktionswochen in der Stadtbücherei zu sehen sein wird, steht vor allem der Dialog zwischen Referent:innen, Teilnehmer:innen und dem Hammer Netzwerk im Vordergrund. Bei den Veranstaltungen wird die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch gegeben, hinter dem die große Frage steckt: Wie können wir in Hamm den Herausforderungen einer vielfältigen Stadtgesellschaft gerecht werden und einander im Kleinen wie im Großen mit Respekt begegnen.
Das „Hammer Netzwerk rassismuskritische Arbeit“ wurde 2021 gegründet und setzt sich auf unterschiedlichsten Ebenen für ein rassismus- und diskriminierungskritisches Hamm ein. Wir beraten, unterstützen und vernetzen Menschen, sensibilisieren Organisationen, sowie die breite Öffentlichkeit und setzen uns wissenschaftlich fundiert mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Uns verbindet eine diskriminierungskritische Perspektive als wichtiges Querschnittsthema.
Die Werkstadt für Demokratie und Toleranz in Hamm
- arbeitet als "Partnerschaft für Demokratie" im Bundesprogramm "Demokratie leben!" und im Landesprogramm "NRWeltoffen - Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus"
- bietet Raum für die Ideen der Hammer Bürger*innen, die sich gegen „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ engagieren
- unterstützt bei der Projektentwicklung und kann die Umsetzung auch finanziell unterstützen
- kooperiert mit Vereinen und Initiativen
- organisiert Veranstaltungsreihen und Fortbildungen für Ehrenamtliche und Fachkräfte
- vernetzt Organisationen, Vereine und Einzelpersonen
Zur Entstehung:
Unter dem Motto „Miteinander leben – Keine Chance für Intoleranz und Gewalt“ wurde der Hammer Appell 1991 im Sozialausschuss der Stadt Hamm formuliert.
Erneut aktiviert wurde der Hammer Appell durch den Runden Tisch gegen Radikalismus und Gewalt, der im Herbst 2000 durch den Oberbürgermeister ins Leben gerufen wurde.
Seitdem arbeiten am Runden Tisch vielzählige unterschiedliche zivilgesellschaftliche Kräfte unabhängig, friedlich und konstruktiv für Demokratie, Toleranz und Vielfalt zusammen. Ein wichtiges Ergebnis der Arbeit des Runden Tisches ist das im Jahr 2016 erarbeitete und 2021 überarbeite Handlungskonzept gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Der Rat der Stadt Hamm hat das überarbeitete Konzept im Dezember 2021 verabschiedet.
„Hamm: Für Demokratie und Toleranz. Handlungskonzept gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“
Zur Unterstützung der Umsetzung dieses Konzepts wurden zum 01. Mai 2017 zwei Projektstellen in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hamm eingerichtet, die als Werkstadt für Demokratie und Toleranz das Ladenlokal Nassauerstraße 31 im Martin-Luther-Viertel bezogen haben.
Gefördert werden die beiden Projektstellen vom Bundesprogramm Demokratie leben! und vom Landesprogramm NRWeltoffen.
Die WERKSTADT für Demokratie und Toleranz ist eine Einrichtung unter Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Hamm